Scrum in 250 Wörtern

Scrum bezeichnet ein agiles Projektmanagement-Framework, das auf den Grundprinzipien des agilen Manifests beruht und sich auf die Auslieferung der wichtigsten Kundenanforderungen innerhalb kürzester Zeit fokussiert. Den grundlegenden Kern von Scrum bilden drei Rollen, drei Artefakte und fünf Aktivitäten.

Der Scrum Master unterstützt die enge Zusammenarbeit zwischen allen Rollen und Funktionen. Darüber hinaus ist er verantwortlich für die Einhaltung der Scrum-Werte und –Techniken. Der Product Owner bildet die Brücke zwischen dem Kunden und dem interdisziplinären Development Team (typsicherweise 5-9 Personen), welches die Produktfunktionalitäten selbstorganisiert, in regelmäßigen, kurzen Bearbeitungszyklen (Sprints) umsetzt. Die typische Sprintdauer beträgt 2 – 4 Wochen. Die zum aktuellen Zeitpunkt bekannten Kundenanforderungen werden durch den Product Owner im Product Backlog festgehalten, priorisiert und durch das Development-Team geschätzt. Während des Sprint Plannings  wählt das Development Team jene Kundenanforderungen, zu deren Erstellung es sich im nächsten Sprint verpflichten kann. Im Daily Scrum wird besprochen, was seit dem letzten und was bis zum nächsten Daily Scrum erledigt wird und ob Probleme aufgetreten sind. Im Sprint Review, das am Ende eines jeden Sprints stattfindet, präsentiert das Team, welche Product Increments es während des Sprints erreicht hat. Darauf basierend kann der Kunde neue Anforderungen nennen, die Qualitätsansprüche ändern oder neu priorisieren. In der Sprint Retrospective überprüft das Scrum Team ebenfalls am Ende jedes Sprints seine bisherige Arbeitsweise, um in Zukunft effizienter und effektiver zu arbeiten. Das Product Backlog Refinement ist ein fortlaufender Prozess, bei dem der Product Owner gemeinsam mit dem Development Team das Product Backlog weiterentwickelt (ordnen, löschen, hinzufügen, detaillieren und schätzen von Einträgen).

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  1. Pingback: Ist Agil das neue Klassisch? – parameta Blog

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