Da brodelt die Gerüchteküche: Wie Projekte ins schlechte Licht gezogen werden können

Haben auch Sie vom desaströsen Projektverlauf des Intempo-Hochhauses gelesen? Hier ein Zitat aus dem Tagesspiegel (www.tagesspiegel.de):

„Ein bisschen BER in Benidorm. Seit vier Jahren entsteht in der spanischen Stadt ein Hochhaus. Es gibt Finanzierungsprobleme, Bauverzögerungen und nun auch ein richtiges Desaster: Im 47-stöckigen Wolkenkrater wurde der Aufzug vergessen.“

Das Bemerkenswerte an dieser Nachricht ist, dass es sich um eine Falschmeldung handelt. Im August 2013 wurde die Nachricht, dass eines der höchsten Wohngebäude Europas keine funktionsfähigen Aufzüge habe, zunächst auf der Blog-Plattform Gizmodo verkündet und anschließend über zahlreiche Medien in der ganzen Welt verbreitet.

Welche Schlüsse lassen sich aus einem derartigen Medienschwindel rund um den Fortschritt eines Projektes schließen? Dass gerne viel über den Fortschritt eines Projektes gemunkelt wird, egal ob es sich um ein weltbekanntes Architektur-Projekt, oder um ein kleineres Projekt in einem Unternehmen handelt. Doch meist kennen nur wenige Beteiligte die tatsächliche Lage.

Damit die Gerüchteküche bei Ihren Projekten nicht überkocht, möchte ich Ihnen einige Tipps mitgeben:

  • Führen Sie eine akurate Stakeholderanalyse vor Beginn des Projektes durch.
  • Setzen Sie klare Ziele und kennzeichnen Sie diese durch Meilensteine.
  • Seien Sie stets über den Fortschritt Ihres Projektes informiert.
  • Fördern Sie den Austausch mit den Projektbeteiligten, etwa durch einen gemeinsamen Diskussionsraum, oder durch regelmäßige Meetings.

Dadurch schaffen Sie Klarheit – und vielleicht ein paar erste Gerüchte aus dem Weg.

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