Die Arbeitsweise von morgen

Schon immer haben Generationswechsel einen mehr oder minder starken Einfluss auf die Struktur der Arbeitswelt gehabt. Vor dem Hintergrund von Globalisierung und Digitalisierung jedoch wird der Wandel besonders einschneidend sein. Die Generation Y, die heute 20- bis 35-Jährigen, steht jetzt in den Startlöchern ihrer Karriere – und bildet die Chefetage von morgen. Sie ist stark geprägt vom Wunsch nach Flexibilität, Individualität und Selbstverwirklichung. Begriffe wie „Work Life Balance“ bekommen einen nie gekannten Stellenwert in der Gesellschaft und gleichzeitig verschwimmen Arbeits- und Privatleben immer mehr. Die Generation Y will anders arbeiten als frühere Generationen.  Das wohl drastischste Beispiel hierfür, ist das Phänomen der „Digitalen Nomaden“: Menschen, die dank digitalem Netzwerk, ortsunabhängig und häufig multilokal arbeiten.

Dieser Strukturwandel stellt die Unternehmen von heute vor eine Herausforderung. Klassische Organisationsstrukturen und Karrierewege werden abgelöst durch neue, flexible Arbeitsmodelle. Dabei stellt sich die Frage, wie die neue Generation erreicht, motiviert und letztlich gehalten werden kann. Das soll nicht heißen, dass sich Unternehmen komplett nach den Ansprüchen der „Neuen“ richten müssen. Vielmehr ist es eine Chance für beide Seiten zu profitieren: die Jungen von der Erfahrung der „Alten“ und diese wiederum von der hochgradig vernetzten Jugend. Denn schlussendlich sind Letztere diejenigen, die den Erfolg der Unternehmen in die „neue“ digitalisierte Welt tragen werden.

Genau hier liegt wiederum die große Chance des Projektmanagements. Denn wenn umfassende, dynamische Veränderungen der Rahmenbedingungen stattfinden, kann es für Unternehmen bisweilen schwierig sein, diese im Arbeitsalltag widerzuspiegeln. Insbesondere die Methoden des Change Managements gewinnen in diesem Prozess der Umstrukturierung enorm an Relevanz.

 

Nähere Informationen zur Denkweise der Generation Y, hat das Zukunftsinstitut in der Studie „Generation Y: Das Selbstverständnis der Manager von morgen“ untersucht:

Generation Y: Das Selbstverständnis der Manager von morgen

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