Die Suche nach der magischen Formel

Mit dem Thema Projektportfoliomanagement sind ja eine ganze Reihe von sehr interessanten Fragestellungen verbunden. Unter anderem die nach der Auswahl der „richtigen“ Projekte.
Immer wieder kommt hier der Wunsch nach DER Formel auf: Wie können wir im Vorhinein berechnen, welche Projekte wir nehmen sollen und welche wir lieber weg lassen, weil sie nicht so viel bringen werden. Oder schief gehen werden. Oder deutlich teurer werden. Oder … So was wie Summe der Risiken mal Budget geteilt durch Anzahl der LA Mitglieder ergibt die Quadratwurzel der Wahrscheinlichkeit des Scheiterns
Wenn man dann ein bisschen tiefer bohrt, offenbart sich die Ursache des Dilemmas: Eine fehlende Strategie und daraus ableitbare Ziel für die Organisation. Das ist die zwingende Voraussetzung für die Vorgaben, die man braucht, um die „guten“ von den „schlechten“ Projekt-Vorschlägen auseinander halten zu können. Wenn dieses Input fehlt, bleiben nur die „klassischen“ Hilfsgrößen wie Risiken, Komplexität, Volumen etc. Nicht, dass die nicht auch Aussagen über den Platz im Portfolio zulassen, die Güte der Vorhersage, die diese Größen zulassen, darf aber zu Recht angezweifelt werden.
Zugegeben: Das ist ein größeres Rad, das da gedreht werden muss, aber auch die einzige Chance, abschätzen zu können, ob und in wie weit Projekte zur Zielerreichung einer Organisation beitragen können.

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