Allgemein

SaaS-Tools im Überblick: Zenkit

Axonic Informationssysteme GmbH  Kaiserstraße 241  76133 Karlsruhe Deutschland Website: www.zenkit.com 10 Mitarbeiter   Zenkit wurde von der Karlsruher Axonic Informationssysteme GmbH entwickelt. Das Tool überzeugt vor allem im Bereich des Aufgabenmanagements, aber auch in den Bereichen Ideen-/ Demand Management und agilem Projektmanagement bietet Zenkit wichtige Funktionen. 1. Aufgabenmanagement Aufgaben werden in Zenkit in „Collections“ angelegt, dabei können Aufgaben erstellt, einem Verantwortlichem zugewiesen und mit einer Deadline versehen werden. Außerdem ist es möglich, Aufgaben mit Hilfe von Labels zu priorisieren. Abhängigkeiten können nur bedingt eingerichtet werden, indem man über „references“ zwei Aufgaben miteinander verlinkt. Dateien werden einfach per Drag und Drop zu einer Aufgabe hinzugefügt. Außerdem können Checklisten und Unteraufgaben angelegt werden, dies ermöglicht eine Aufgabenhierarchie. Benutzer-definierte Felder können ebenfalls erstellt werden. Alle Aufgaben innerhalb einer Collection können in verschiedenen Ansichten angezeigt werden. Es ist also möglich, die Aufgaben in einer Liste, in einer Tabelle, in einem Kanban Board, in einem…

Projektmanagement 4.0: Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf das Projektmanagement? (II)

In meinem letzten Blogeintrag habe ich erörtert, warum ein gutes Projekt- und Portfoliomanagement für Unternehmen bei der Umsetzung ihres Digitalisierungsvorhabens unverzichtbar ist. Heute geht es darum, was sich durch die Digitalisierung bezüglich der Projektarbeit und -organisation verändern wird. Neben zahlreichen anderen Veränderungen führt die Digitalisierung auch zu einer zunehmenden weltweiten Vernetzung. Dies betrifft auch die Projektarbeit. So werden künftig immer häufiger Mitarbeiter gemeinsam Projekte bearbeiten, die in verschiedenen Organisationen (Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Universitäten, Kooperationspartner, …) tätig sind, aus unterschiedlichen Fachbereichen stammen und von verschiedenen Orten aus – womöglich auch in unterschiedlichen Zeitzonen – arbeiten. Dabei werden sie digitale Lösungen wie cloudbasierte Tools nutzen, um zu kommunizieren, sich zu organisieren und Dokumente und Ergebnisse auszutauschen. Die Zusammenarbeit wird also immer virtueller, der persönliche Kontakt wird geringer. Allerdings gilt auch hier: Tools sind nicht das Allheilmittel! Organisationen neigen in diesem Zusammenhang gerne dazu, ein Tool einzuführen und zu denken, dass die Sache damit…

Projektmanagement 4.0: Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf das Projektmanagement? (I)

Experten sind sich einig: Digitalisierung hat das Potential, die Welt so stark zu verändern, wie dies z.B. auch die Erfindung der Dampfmaschine tat. Deshalb stellt sich die Frage, welchen Einfluss sie auf das Projektmanagement haben wird. Darauf gibt es meiner Meinung nach zwei Antworten: Zum einen führt die Digitalisierung zu einem Bedeutungszuwachs des Projektmanagements an sich. Zum anderen wird sich in einer sich digitalisierenden Welt aber auch die Projektarbeit und -organisation verändern. Während ich auf Letzteres in meinem nächsten Blogeintrag näher eingehen möchte, erläutere ich heute hier, warum ohne gutes Projektmanagement jedes Digitalisierungsvorhaben zu scheitern droht. Wenn Manager das Wort „Digitalisierung“ hören, denken sie meiner Erfahrung nach unmittelbar an Dinge wie „kommunizierende Maschinen“, „Big Data und tausende Analysemöglichkeiten“ oder „vollständige Vernetzung innerhalb des gesamten Unternehmens“. Es dürfen dabei jedoch auch Überlegungen zum Projektmanagement nicht außer Acht gelassen werden. Denn bevor Unternehmen von der Vielzahl an Digitalisierungs-Möglichkeiten profitieren können, müssen zunächst…

parameta Expertengespräche: PPM Tool Spezialisten im Gespräch

Der Markt für PPM Tools ist in ständiger Bewegung. Neben den etablierten Tools bietet der Markt mittlerweile eine große Anzahl an Software as a Service (SaaS) Tools, die verschiedene Bereiche im Projekt- und Portfoliomanagement abdecken. Auf dem PM Forum 2017 haben wir uns mit PPM Tool Spezialisten zu diesem Thema ausgetauscht. In den dabei entstandenen Videoblogs geht es u.a. um die Einschätzung der Lage auf dem Markt für PPM Tools, die Bewertung neuer Trends sowie die Bedeutung von SaaS-Angeboten. Hier geht es zu den Gesprächen: Jörg Loßmann, Projektron GmbH (Projektron BCS) Interview Herr Loßmann (Teil 1) Interview Herr Loßmann (Teil 2) Jörg Behlert, proventis GmbH (Blue Ant) Interview Herr Behlert (Teil 1) Interview Herr Behlert (Teil 2) Dr. Andreas Tremel, InLoox GmbH (InLoox) Interview Herr Dr. Tremel (Teil 1) Interview Herr Dr. Tremel (Teil 2) Christoph Marti, aXcelerate-Solutions AG (aXc-Project) Interview Herr Marti (Teil 1) Interview Herr Marti (Teil 2) Steffen…

Kein großes Projekt kommt ohne PO aus!

„Tut mir leid, das mit dem Termin wird wohl heute nichts mehr“, sagte er und ergänzte „ich muss bis morgen früh die Präsentation für den Aufsichtsrat fertig haben.“ So oder so ähnlich höre ich immer wieder Projektleiter argumentieren. Mir ist dann sofort ein Bild vor Augen, passend zu dem Spruch: „Ich habe keine Zeit den Zaun zu reparieren, ich muss die Hühner einfangen.“ „Warum tut sich ein gestandener Projektleiter sowas an?“, frage ich mich. Wie soll er es denn schaffen, sich um die wirklich wichtigen Dinge im Projekt zu kümmern? Strategie, Krisen, Risiken und nicht zu vergessen die Führung seiner Teilprojektleiter. Wie wäre es denn, sich ein Projekt Office (PO) einzurichten? Eine kleine Truppe Projektmitarbeiter, die dem Projektleiter die Arbeit abnehmen, ihn entlasten. Ein PO übernimmt die Terminkoordination für alle Projektmitarbeiter, führt den Projektkalender, erstellt ein Projekthandbuch, in dem alle wichtigen Regeln und die Projektorganisation dokumentiert sind. Es kümmert sich…

Projektleiter – Karriere ohne Zukunft?

In manchen Organisationen ist die Aufgabe des Projektleiters ein unbeliebter Job und gebührt meist demjenigen, dem der Auftraggeber am ehesten in der Kaffeeküche über den Weg läuft. Warum ist das so? Es ist zu beobachten, dass Tätigkeiten und Vorhaben, die nicht so recht ins Tagesgeschäft passen wollen, als Projekt betitelt werden. Klare Zielvorgaben, Budget oder Ideen existieren noch nicht. Auch fühlt sich keiner so wirklich verantwortlich – gemacht werden soll es aber dennoch und es lässt sich nicht klar einer Linientätigkeit zuweisen. Also ernennt man denjenigen zum Projektleiter, der der Aufgabe am nächsten ist. Gerade im IT-Umfeld werden so Entwickler zum Projektleiter und müssen Führungsaufgaben wahrnehmen. Dabei bietet die Karriere des Projektleiters auch viele Chancen. Projektleiter sind so etwas wie „Unternehmer im Unternehmen“. Zusammen mit ihrem Team müssen sie im Rahmen von Budget- und anderen Vorgaben beweisen, dass sie Ziele erreichen und Strategien umsetzen können. Aber genau hier liegt auch oft…

Projektleitung heute – Abarbeitung von administrativen Aufgaben statt verantwortungsvolle Tätigkeit?!?

„Zu viel Stress.“ „Zu wenig Anerkennung.“ „Zu groß das Risiko, zu scheitern.“ Dies sind nur einige Gründe dafür, warum es für Unternehmen immer schwieriger wird, die Position des Projektleiters adäquat zu besetzen. Dazu kommt häufig noch, dass Projektleiter nicht die Zeit und den Spielraum haben, ihre Projekt zu gestalten und sich um auftretende Probleme zu kümmern, also wirklich Verantwortung für den Projekterfolg zu übernehmen und dieser auch gerecht zu werden. Stattdessen müssen sie den Großteil ihrer Arbeitszeit darauf verwenden, detaillierte (oft nicht zielführende) Vorgaben zu erfüllen und administrative Tätigkeiten zu erledigen. Dies liegt daran, dass ihnen viel zu selten zugetraut wird, Projekte eigenständig lenken und selbstständig sinnvolle Vorgaben festlegen zu können. Außerdem sollen Projekte möglichst „lean“ durchgeführt werden, weshalb meist keine Projektmitarbeiter vorhanden sind, die dem Projektleiter Aufgaben abnehmen könnten. Kann man sich als Projektleiter also oft nicht wirklich profilieren, ist vielmehr die Marionette von verschiedenen Interessensgruppen und muss trotzdem…

Projektmanagement-Methodik? – Schmeiß die alten Methoden weg & lebe Projekte!

Wer kennt nicht etwa die Vorfreude auf ein neues spannendes Projekt, welche viel zu oft gleich zu Beginn durch die teilweise sehr zwingende Projektmanagement-Methodik getrübt wird. Projektmanagement-Methodiken wie wir sie heute noch in vielen Unternehmen vorfinden: Unflexible, komplexe starre Vorgehensmodelle mit vorgegebenen Quality Gates, Pflichtdokumenten, welche idealerweise in einem nicht sehr benutzerfreundlichen PM/ PPM-Tool mit einem absolut überzogenen Qualitätsanspruch erstellt und mehrfach mit dem PMO abgestimmt werden müssen, um letztlich in der anschließenden Vorstellung im Management-Gremium überspitzt gesagt sich den Auftrag abzuholen die Projektziele im Projektantrag von der Reihenfolge nochmals zu ändern, da sonst keine Freigabe für den Projektantrag erfolgt. Hierbei können schon gut 4-6 Wochen vergehen und wir sprechen hier nur über den Projektantrag – inhaltlich ist das Projekt noch keinen Schritt weiter. Ist das noch zeitgemäß? Schnell wird hierbei Projektmanagement-Methodik mit Bürokratie verbunden, was zu viel Unmut bei vielen Beteiligten führt. Benötigen wir nicht eher ein leichteres, schlankeres…

Shin – Gyo – So

Eine Weisheit aus Japan, die ich beim Bonsai Zähmen kennen gelernt habe und die für alles (also auch für unser Projekte) passt: Shin bedeutet das Formale zu erlernen. Das muss ich zuerst lernen. Wenn ich in irgendetwas zum Meister werden möchte, muss ich erst mal lernen, wie es eigentlich funktioniert, wie die Regeln sind und wie man diese Regeln anwendet. Gyo bedeutet, diese Regeln dann in Vollendung anzuwenden, sie zu beherrschen. So schließlich bedeutet, etwas so zu beherrschen, dass man sich über die Regeln hinwegsetzen kann und darf. Etwas Neues schaffen. Unser Problem ist ganz häufig, dass wir sofort mit dem Drüberwegsetzen anfangen, ohne verstanden zu haben, was der Kern und die Essenz dessen ist, was wir da gerade über Bord werfen… Und erinnert mich fatal an die, die jetzt ganz laut nach AGIL rufen, ohne klassisch jemals ernsthaft probiert oder verstanden zu haben.

Projekt-Management als Sicherheits-Surrogat

Ach wäre das schön: mit einem Zauberspruch all das wegzaubern, was das tägliche Leben anstrengend, risikoreich oder beängstigend macht. In die Glaskugel schauen und die Zukunft vorhersagen können. Alle Risiken erkennen und verhindern. Vorhersagen können, was passieren wird. Können wir (bisher und zum Glück) nicht. Aber wir Projektmanager tun so, als ab wir dazu in der Lage wären. Oder besser: Genau das wird von uns erwartet. „Gebt Euch endlich noch mehr Mühe mit der Planung und sagt uns die Zukunft voraus. Und zwar auf den Tag und den Euro genau. Bei Projektlaufzeiten von mehreren Jahren. Beim Thema zaubern und Glaskugel ist jedem klar, dass das nicht geht, von Projektleitern wird es nach wie vor erwartet. Zugegeben: es ändert sich. Langsam aber stetig. Und auch die (mit viel Energie durch die Dörfer getriebene Sau) AGLIE ist ja nichts anderes als genau die Erkenntnis, dass Vorhersagen, je weiter sie in der Zukunft…

Prozessdokumentation für Projektmanagement – weg mit dem Gähn-Faktor

Ein gemeinsames Verständnis der Spielregeln im Unternehmen ist wichtig. Internationale Normen wie die ISO 9001 fordern daher auch die geeignete Dokumentation des Managementsystems mit den wesentlichen Prozessen und Verantwortlichkeiten. Das gilt freilich auch für das Projektmanagement-System in der Organisation. Und das ist gut, richtig und wichtig. Denn nur wenn die angestrebte Qualität der Arbeit definiert ist, können die Menschen sich daran orientieren! In den meisten Unternehmen werden die PM-Spielregeln allerdings noch immer in sperrigen Handbüchern verpackt, gern auch mal weit über 100 Seiten schwer… Die Einstiegshürde für den Anwender ist bei diesem Format kaum überwindbar. Eine Dokumentation stiftet dann einen Nutzen für die Organisation, wenn sie von den Mitarbeitern verstanden und akzeptiert wird. Hierfür gilt: Präsentieren Sie Informationen in verdaubaren Portionen und in verständlicher Sprache – und nutzen Sie eine attraktive Plattform, das Auge isst schließlich mit! Meine Empfehlung lautet daher: Stellen Sie den Anwender einer PM-Dokumentation ins Zentrum! Analysieren…

Die große Illusion

Machen wir uns doch bitte nichts vor: Projekte (vor allem solche, die diesen Namen wirklich verdienen) bringen immer eine gewisse Komplexität und damit das entsprechende Maß an Unsicherheit mit sich. Unsicherheit mag niemand. Zumindest nicht im beruflichen Kontext.

Authentisch währt am längsten

Egal ob der Berater im Projekt, die Kollegin in der eigenen Abteilung oder der Vater eines Klassenkameraden der eigenen Kinder – manchen Menschen nimmt man ihr Verhalten einfach nicht ab, denkt sich, das ist doch ein Schauspieler… Ich bin kein Psychologe, und ich möchte an dieser Stelle auch nur aus meiner eigenen Erfahrung im Projekt- und Beratungskontext schreiben. Wenn ich zu mir selbst denke, da ist jemand nicht authentisch, dann geht das anderen meistens genauso. Und in der Projekt- oder Beratungsrealität heißt das nichts weniger, als dass man die eigenen Potenziale nicht auf die Straße bringen wird. Die Gründe mögen vielfältig sein, warum Menschen im Arbeitskontext versuchen eine Rolle zu spielen. Das Überspielen von Unsicherheiten und persönlich wahrgenommenen Schwächen zählen sicher dazu. Daher möchte ich vor allem jüngeren Kollegen empfehlen von Anfang an einen eigenen Stil zu entwickeln und ganz arg darauf zu achten immer man selbst zu bleiben. Wer…

Mitarbeiter-Commitment und Unternehmensziele

Unternehmen haben es heutzutage nicht einfach. Damit Unternehmen erfolgreich bleiben, reagieren diese flexibel auf die immer schneller werdenden veränderten Marktbedingungen. Softwareeinführungen, Umstrukturierungen und Neuausrichtung ganzer Abteilungen, stellen die Mitarbeiter und das Management immer wieder vor neue Herausforderungen. Stehen Veränderungen im Unternehmen an, müssen sie den Mitarbeitern transparent kommuniziert werden. Um den Mitarbeitern ein stabiles Umfeld zugeben, ist es wichtig, dass Unternehmen Ihre Werte und Unternehmensziele klar den Mitarbeiter vorleben und kommunizieren. Doch häufig steckt das Management so tief in Veränderungsprozessen, dass die Unternehmensziele und Werte verordnet werden. Anstelle von Überzeugungsarbeit und dem Vorleben der gewünschten Prozesse wird vorgeschrieben. Die Reaktion der Mitarbeiter ist meist Widerstand. Was dem Unternehmen fehlt ist das Commitment der Mitarbeiter. Die Voraussetzung für ein klares Commitment ist die individuelle Positionierung der einzelnen Mitarbeiter in Bezug auf Unternehmensziele und Werte. Denn Überzeugung kann nicht von oben vorgegeben werden, sondern resultiert aus internen Diskussionsprozessen. Entscheidend ist, dass sowohl…

PMO ist wie beim Fußball (Teil 1)

Bei der Auftaktveranstaltung zu einem großen strategischen Programm sollte ich vor den versammelten Auftraggebern, Projektleitern und Beratern einmal präsentieren, was die Kernaufgaben des Programm Office sein würden. Die Erwartung war vermutlich, dass ich in der nächsten Folienschlacht des Tages detaillierte PM-Prozesse und allerlei PM-Tools vorstellen würde. Ich habe stattdessen 10 Minuten über Fußball geredet. In diesem ersten von drei Beiträgen zum Thema PMO und Fußball beschreibe ich, was PMOs mit Schiedsrichtern zu tun haben. In den kommenden beiden Wochen erfahren Sie dann von mir, warum auch der Coach und der DFB bei dieser Geschichte nicht fehlen dürfen. Und Sie wissen, wie Sie den Nutzen von PMOs für eine Organisation eigentlich ganz einfach erklären können. Schiri in der Projektarbeit Stellen Sie sich vor, es ist Fußball – nur ohne neutralen Schiri, der dafür sorgt, dass die Spielregeln eingehalten werden. Was beim Kicken unter Freunden vielleicht noch geht, ist im Profifußball –…

Um was geht es eigentlich (wirklich)?

Die Frage treibt mich seit einiger Zeit um: Warum beschäftigen sich Organisationen mit dem Thema Projekt-Portfolio-Management? Und mittlerweile bin ich überzeugt, dass Eigen-und Fremdbild oftmals weit auseinanderklaffen: Vordergründig geht es um so heere Ziele wie die Verfolgung der gesetzten Strategie und die Ausrichtung der eigenen Kräfte an der startegischen Stoßrichtung der Organisation. Schaut man aber etwas genauer hin,

Was bleibt, was kommt?

Eigentlich schon fast nicht mehr zu ertragen: der obligatorische Rückblick zum Jahres-Ausklang.
Was haben wir/habe ich dieses Jahr gelernt:
1. Verstehen und Umsetzen sind 2 verschieden Paar Schuhe. Wenn wir schreiben und sagen und mahnen, dass Projekte nur funktionieren können, wenn das „politische Umfeld“ stimmt, nickt jeder. Wenn wir anbieten, dieses Umfeld zu analysieren zu verändern, schrecken die allermeisten zurück. Reflex-artig. Das ist halt doch nicht so schön bequem, wie 2 Tage Schulung, eine Handbuch zu verfassen und ein Tool einzuführen.

Die Arbeitsweise von morgen

Schon immer haben Generationswechsel einen mehr oder minder starken Einfluss auf die Struktur der Arbeitswelt gehabt. Vor dem Hintergrund von Globalisierung und Digitalisierung jedoch wird der Wandel besonders einschneidend sein. Die Generation Y, die heute 20- bis 35-Jährigen, steht jetzt in den Startlöchern ihrer Karriere – und bildet die Chefetage von morgen. Sie ist stark geprägt vom Wunsch nach Flexibilität, Individualität und Selbstverwirklichung. Begriffe wie „Work Life Balance“ bekommen einen nie gekannten Stellenwert in der Gesellschaft und gleichzeitig verschwimmen Arbeits- und Privatleben immer mehr. Die Generation Y will anders arbeiten als frühere Generationen.  Das wohl drastischste Beispiel hierfür, ist das Phänomen der „Digitalen Nomaden“: Menschen, die dank digitalem Netzwerk, ortsunabhängig und häufig multilokal arbeiten. Dieser Strukturwandel stellt die Unternehmen von heute vor eine Herausforderung. Klassische Organisationsstrukturen und Karrierewege werden abgelöst durch neue, flexible Arbeitsmodelle. Dabei stellt sich die Frage, wie die neue Generation erreicht, motiviert und letztlich gehalten werden kann.…

Warum italienische Momente im Projekt wichtig sind

Ich hatte das unglaubliche Glück, meine (Projekt-)Karriere als Leiter eines großen SAP Einführungsprojekts in Mailand/Italien beginnen zu dürfen. Nun dürfte mittlerweile allgemein bekannt sein, dass Arbeiten in Italien nur sehr am Rande etwas zu tun hat mit Urlaub-Machen in Italien. Und nicht von ungefähr habe ich mich nach Abschluss des Projekts auch wieder für eine Rückkehr nach Deutschland entschieden (besser gesagt: meine Frau hat …) Aber ein paar wesentliche Dinge habe ich mitgenommen und seitdem auch nicht mehr vergessen: 1. Wirklich wichtige Entscheidungen werden nicht im Büro oder im Meeting getroffen. Dazu verabredet man sich am besten zum Mittag- oder noch besser zum Abendessen. 2. Abstand hilft. Wenn es in einer Diskussion oder einem Meeting mal wieder gar nicht weiter gehen mag, hilft fast immer eine Unterbrechung und der gemeinsame Gang in ein Café. Da trinkt man gemeinsam einen Espresso (oder zumindest bis zum Mittagessen) einen Cappuccino, spricht über Fußball…

Gewaltfreie Kommunikation in Projekten

Wer kennt das nicht. Ein ursprünglich kleines Projekt wächst und wächst, das Projektteam wird immer größer und internationaler. Um Kosten gering zu halten, wir nur über Telefon, Email und Videokonferenzen kommuniziert. Was sich theoretisch leicht anhört, gestaltet sich in der Praxis oft als schwierig. Teilweise kennt man seine Projektkollegen nur über bestimmte Tools und Emails. Da man Personen nur sehr schwer einschätzen kann, wenn man sich nicht persönlich kennengelernt hat, besteht die Gefahr, dass die Kommunikation unter den einzelnen Projektteilnehmern sich zum negativen entwickelt. Witze werden nicht verstanden, Aufforderungen oder Anforderungen werden als zu ruppig verfasst aufgenommen. Das kann auch das Projekt negativ beeinflussen. Abhilfe kann hier die gewaltfreie Kommunikation schaffen. Das Modell der gewaltfreien Kommunikation ist von Dr. Marshall B. Rosenberg entwickelt worden und besteht aus vier einfachen Schritten, die sehr logisch aufgebaut sind. In dem Schritt Beobachtung werden dem Gegenüber mitgeteilt, welche Beobachtung und Wahrnehmung gemacht wurden ohne…

Was ist der Unterschied zwischen Change Management und Projektmarketing?

Das Change Management wird in Bezug auf Veränderungsprozesse als Bestandteil unternehmerischen Handelns gesehen. Das Change Management begleitet Projekte, die eine Veränderung der Prozesse mit sich bringen und die somit Auswirkungen auf den Arbeitsablauf von Mitarbeitern haben. In der Organisationsentwicklung hat das Change Management seinen Ursprung. Change Management hat die Aufgabe, die Mitarbeiter in den Veränderungsprozess mit einzubeziehen und sorgt für den Informationsfluss. Hierfür bedient sich es vieler Kommunikationselemente, die auch im Projektmarketing genutzt werden. Doch wo genau unterscheiden sich Projektmarketing und Change Management genau? Das Projektmarketing beschäftigt sich nicht nur mit Reorganisationsprojekten, wie das Change Management, sondern ist auf jedem beliebigen Projekt anzuwenden. Projektmarketing ist ein Instrument des Projektmanagements und wird genau dann eingesetzt, wenn es die Projektsituation verlangt. Das Projektmanagement steuert das Projekt und beinhaltet somit die administrativen Aufgaben mit der Zuweisung welche Aufgaben, bis zu welchen Tag, von welche Person zu erledigen sind. Daher ergänzen sich Change Management…

Willkommen zum PMO-Blog – und warum Sie hier regelmäßig vorbei schauen sollten…

Das Project Management Office (PMO) ist heute ein wichtiger Baustein für erfolgreiches Projektmanagement in Unternehmen. Aber was steckt eigentlich hinter dieser noch vergleichsweise jungen Organisationseinheit, die in der Unternehmenspraxis ganz unterschiedliche Ausprägungen annimmt? Dieser Blog wird in den kommenden Wochen in einer Serie von Beiträgen Praxiserfahrungen und aktuelle Trends aus der Literatur für Sie vorstellen, um Licht ins Dunkel zu bringen – damit Sie Fragestellungen wie diese rund um PMOs besser einordnen können: Welche Typen von PMOs gibt es eigentlich? Und welche Aufgabenschwerpunkte stecken dahinter? Wie kann die Arbeit im PMO organisiert sein? Wie führt man PMOs erfolgreich im Unternehmen ein? Welche aktuellen Trends lassen sich bei PMOs erkennen? Ich wünsche Ihnen an dieser Stelle Spaß und hoffentlich die ein oder andere Erkenntnis beim Lesen dieses PMO-Blogs. Ihr Axel Nitsche, PMP Berater und Produktverantwortlicher für das Thema PMO bei parameta

Mit gutem Beispiel vorangehen

Für Beratungsprojekte gelten die gleichen methodischen Anforderungen wie für alle anderen Arten von Projekten: Sie müssen sauber definiert, geplant, überwacht, gesteuert und irgendwann abgeschlossen werden.

In der Beratungspraxis erstaunt daher umso mehr, dass Berater – gleich welcher Spezialisierung – die Instrumente des Projektmanagements in ihren eigenen Projekten nicht immer konsequent einsetzen. Dabei ist die Qualität des Projektmanagements immer auch ein bedeutender Einflussfaktor auf den Projekterfolg.

Warum unser Gehirn Routine liebt und Veränderung so schwierig macht!

Jeder Mensch hat Gewohnheiten, denn diese bestimmen unser Leben. Gewohnheiten sind Verhaltensweisen und Vorgänge, die in der Regel völlig automatisch und unbewusst ablaufen. Sei es die morgendliche Tasse Kaffee oder die kalte Dusche um erfolgreich in den Tag zu starten. Am Arbeitsplatz angekommen wird unabhängig von der Außentemperatur und zum Leidwesen vieler KollegInnen erstmal 10 Minuten stoßgelüftet. Aber warum tun wir eigentlich, was wir tun? Was genau prägt unsere Gewohnheiten und warum ist es so vermeintlich schwer, alte Gewohnheiten abzulegen bzw. diese zu verändern?

Projektmanagement mit Excel

Wir alle kennen Projektmanagement Software. Neben großen Namen wie MS Project oder Planview, gibt es ein geradezu unüberschaubares Angebot verschiedener Projektmanagement Software Anbieter.
Es muss aber nicht immer eine ausgesprochene Projektmanagement Software sein. Dadurch, dass Projektmanagement Software in Projekten nur unterstützend eingesetzt werden sollte, ist es auch eine Überlegung wert, sich diese Unterstützung in MS Excel selbst zu erstellen.

Umdenken erforderlich: Weg von der „Wir schaffen das schon“ – Mentalität

Projekte sind spannend, aber auch riskant. Damit Projekte nicht Unsummen von Geld verschlingen und unvollendet bleiben, ist ein Risikomanagement hilfreich. Risikomanagement gehört zu den Kernaufgaben im Projekt, sind jedoch manchmal undankbare Aufgaben. Wer sich aber mit Risiken beschäftigt, ist schon einen großen Schritt weiter. Es können unmöglich alle Risiken vollständig ausgeschaltet werden, aber durch gutes Risikomanagement kann ein Scheitern des Projektes verhindert und erfolgreich auf den Weg gebracht werden. Grundsätzlich müssen wir weg von der „Wir schaffen das schon“-Mentalität, bei der die Risiken bzw. Probleme erst beachtet und bearbeitet werden, wenn sie bereits eingetreten sind. Ziel ist es, die Risiken frühzeitig zu erkennen, um somit ein schnelles und optimales Reagieren sicherzustellen. Zu Beginn werden die Risiken identifiziert. Zur übersichtlichen Darstellung lassen sich die Risiken in einer Risikomatrix darstellen. Hierzu werden die Risiken in zwei Faktoren aufgeteilt, die Eintrittswahrscheinlichkeit und die Auswirkung. Nachfolgend werden Gegenmaßnahmen definiert. Maßnahmen sind Praktiken,

Navigate