Wissensmanagement

Die Risikodatenbank

Das Schöne am Wissensmanagement ist, dass Wissensmanagement zu sämtlichen Bereichen des Projektmanagements Schnittstellen besitzt. So auch zum Risikomanagement. Risikomanagement wird meist, wenn überhaupt, innerhalb eines Projekts eingesetzt. Risiken für das Projekt werden identifiziert und bewertet. Gegenmaßnahmen werden entwickelt und somit die Risiken ausgesteuert. Irgendwann befindet sich das Projekt in der Abschlussphase. Hier wird im besten Fall ein Lessons Learned Meeting veranstaltet. Darin sollte dokumentiert werden, welche Erfahrungen im Projekt gemacht wurden und wie diese für die Kommunikation zurück in das Unternehmen aufbereitet werden sollten. Das Thema Risikomanagement wird bei einem Lessons Learned Meeting immer mit einbezogen.  Damit in Projekten nicht jedes Mal dieselben Risiken identifiziert werden, oder damit so viele (sinnvolle) Risiken wie möglich in einem neuen Projekt betrachtet werden, sollten die gefundenen Risiken dokumentiert und über alle Projekte hinweg gesammelt werden. Wie aber soll das geschehen? Eine mögliche Antwort wäre eine Risikodatenbank. Eine Risikodatenbank ist eine Datenbank, in der…

Wissensmanagement ist für Beratungen unverzichtbar

Beratungen verkaufen in der Regel keine Smartphones oder Tablets, wie es beispielsweise Apple macht. Beratungen verkaufen Wissen! Dieses Wissen kann viele verschiedene Formen annehmen, wie z. B Dokumentvorlagen, Best Practice Beispiele oder Vorgehenskonzepte. Aus diesem Grund ist der Wissensfundus von durchgeführten Projekten von unschätzbarem Wert für eine Beratung. Gerade Beratungen sollten aus diesem Grund ein ausgereiftes Wissensmanagement leben. Der Prozess, Wissen aus Projekten zu sammeln und für alle anderen Berater verfügbar zu machen, ist für eine Beratung unerlässlich. Jedes Projekt, das eine Beratung durchführt, ist mit neuem Wissen und neuen Erfahrungen verbunden. Nicht nur das Wissen aus einer Vielzahl von Projekten, sondern auch aus mehreren Branchen und unterschiedlichsten Unternehmenskulturen fließt in einer Beratung tagtäglich zusammen. Da wäre es fahrlässig, dieses erworbene Wissen nicht aufzubereiten und für die Kollegen zur Verfügung zu stellen. Die Realität sieht aber oft ganz anders aus: Oft fehlt den Beratern die Zeit, das erworbene Wissen für…

Der schnelle Weg zur Aufwandsschätzung

Die Aufgabe im Projektmanagement, bei der sich selbst erfahrene Projektmanager schwertun, ist die Aufwandsschätzung für ein gesamtes Projekt. Die klassische Vorgehensweise ist dabei das Bottom-Up-Verfahren, bei dem der Aufwand eines jeden Arbeitspakets geschätzt wird und im Anschluss alle Arbeitspaket-Aufwände zum Gesamtaufwand des Projekts zusammengerechnet werden. Oftmals kommt es dabei zu Fehleinschätzungen. Besonders bei großen Projekten stellt die Aufwandsschätzung den Projektleiter vor eine große Herausforderung. Die Diskrepanz zwischen den geschätzten und tatsächlichen Aufwänden wird im Laufe des Projekts immer größer. Ab diesem Zeitpunkt wird nach einer passenden Methode gesucht, um das sinkende Schiff aufzuhalten. Die Auswahl der Methoden ist groß, wie zum Beispiel die klassische Delphi-Methode oder die Schätzungsklausur, bei denen Expertenrunden über die Aufwände diskutieren oder statistische Werte gebildet werden.     Methoden helfen uns ja immer und sind, mit einem kleinen Augenzwinkern, die Heilsbringer in Momenten der Hilfslosigkeit. Alles schön und gut, aber kann es nicht auch in manchen Fällen…

3 Tipps für ein erfolgreiches Wissensmanagement

Nach zwei Blog-Einträgen, die eine Einführung zum Wissensmanagement darstellen sollten, möchte ich Ihnen nun konkrete Tipps an die Hand geben, wie Sie bei Ihnen im Unternehmen Wissensmanagement besser leben können. Für ein erfolgreiches Wissensmanagement sollten Sie: 1. Wissensmanagement richtig einführen! Dieser Tipp klingt ziemlich redundant, Sie können sich aber nicht vorstellen, wie viele Unternehmen am Thema Wissensmanagement scheitern, nur weil die Einführung von Wissensmanagement nicht ordentlich und strukturiert war. Setzen Sie zuerst eine Basis auf, auf der Sie später einmal aufbauen können. Pilotprojekte oder auch die Einführung nur in bestimmten Abteilungen kann sinnvoll sein.   2. Immer am Ball bleiben! Die Prozesse und Ideen dürfen nicht in Vergessenheit geraten, sondern sollten ständig gelebt werden. Wenn Sie stetig Wissensmanagement auch leben, gehen die Prozesse langsam in Routinen über und Sie müssen sich nicht immer wieder neu daran erinnern, dass vor langer Zeit Regeln für Wissensmanagement aufgestellt wurden. 3. Die Rolle eines…

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