Mentale Modelle im Projektmanagement

Im Alltag des Projektmanagements werden Projekte aufgesetzt und umgesetzt. Die Dauer und die Art der Projekte können sehr unterschiedliche sein. So unterschiedlich die Projekte sind, besteht das Projektteam auch aus unterschiedlichen Menschen. Daher wird zu Beginn eines Projekts eine Kick-Off Veranstaltung aufgesetzt, um alle Beteiligten im Projekt auf den gleichen Stand zu bringen und das weiter Vorgehen zu besprechen. Im Laufe des Projekts werden weiter Meetings und Besprechungen durchgeführt. Deutlich wird, dass viel kommuniziert wird, doch die Zielvorstellung und die jeweilige Herangehensweise fallen sehr unterschiedlich aus. Hier hilft die Anwendung mentaler Modelle.

Jeder Mensch hat seine eigenen Annahmen, Verallgemeinerungen und Vorstellungen, die sein Handeln beeinflussen. Daher sind mentale Modelle ein gutes Werkzeug, um die Ansichten des anderen kennenzulernen und über Inhalte diskutieren zu können.

Peter Senge beschreib in seinem Buch „Die fünf Disziplinen“ mentale Modelle wie folgt:

„Mentale Modelle sind tief verwurzelte Annahmen, Verallgemeinerungen oder auch Bilder und Symbole, die großen Einfluss darauf haben, wie wir die Welt wahrnehmen und wie wir handeln. Sehr häufig sind wir uns dieser mentalen Modelle oder Auswirkungen auf unser Verhalten nicht bewusst.“1

Für den Projektalltag bedeutet das für den Projektleiter, die Projektmitarbeiter zu motivieren, sich zu reflektieren und die heutigen Verallgemeinerungen zu besprechen. Daher ist es wichtig Offenheit für Umdenk- und Veränderungsprozesse zu schaffen, um so eine bessere Transparenz in der Kommunikation zu erzeugen.

Fazit

Bei der Einbindung von mentalen Modellen, eröffnen sich eine ganz andere Sichtweise, in dem die Dinge nochmal betrachtet werden können. Das weitet den Horizont und ermutigt zu flexibler angelegten Handlungen und dazu neue Potentiale zu entfalten.

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