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Um was geht es eigentlich (wirklich)?

Die Frage treibt mich seit einiger Zeit um: Warum beschäftigen sich Organisationen mit dem Thema Projekt-Portfolio-Management? Und mittlerweile bin ich überzeugt, dass Eigen-und Fremdbild oftmals weit auseinanderklaffen: Vordergründig geht es um so heere Ziele wie die Verfolgung der gesetzten Strategie und die Ausrichtung der eigenen Kräfte an der startegischen Stoßrichtung der Organisation. Schaut man aber etwas genauer hin,

Was bleibt, was kommt?

Eigentlich schon fast nicht mehr zu ertragen: der obligatorische Rückblick zum Jahres-Ausklang.
Was haben wir/habe ich dieses Jahr gelernt:
1. Verstehen und Umsetzen sind 2 verschieden Paar Schuhe. Wenn wir schreiben und sagen und mahnen, dass Projekte nur funktionieren können, wenn das „politische Umfeld“ stimmt, nickt jeder. Wenn wir anbieten, dieses Umfeld zu analysieren zu verändern, schrecken die allermeisten zurück. Reflex-artig. Das ist halt doch nicht so schön bequem, wie 2 Tage Schulung, eine Handbuch zu verfassen und ein Tool einzuführen.

Projektkrise = Vertrauenskrise = Projektkrise?

Projekt setzt Vertrauen voraus. Klingt trivial. Ist aber meist nicht gegeben.
Was meine ich damit? Ein Thema aus der „normalen“ Organisation herauszulösen und in die Hände einer teil-autonomen Organisation in derer Organisation zu legen, stellt für alle Beteiligten ein gehöriges Maß an Vertrauens-Vorschuss dar. Als Auftraggeber muss und will ich mich darauf verlassen, dass „die das schon schaffen“ werden, als Projektleiter wiederum baue ich darauf, „dass die mich jetzt erst mal machen lassen“.

Warum italienische Momente im Projekt wichtig sind

Ich hatte das unglaubliche Glück, meine (Projekt-)Karriere als Leiter eines großen SAP Einführungsprojekts in Mailand/Italien beginnen zu dürfen. Nun dürfte mittlerweile allgemein bekannt sein, dass Arbeiten in Italien nur sehr am Rande etwas zu tun hat mit Urlaub-Machen in Italien. Und nicht von ungefähr habe ich mich nach Abschluss des Projekts auch wieder für eine Rückkehr nach Deutschland entschieden (besser gesagt: meine Frau hat …) Aber ein paar wesentliche Dinge habe ich mitgenommen und seitdem auch nicht mehr vergessen: 1. Wirklich wichtige Entscheidungen werden nicht im Büro oder im Meeting getroffen. Dazu verabredet man sich am besten zum Mittag- oder noch besser zum Abendessen. 2. Abstand hilft. Wenn es in einer Diskussion oder einem Meeting mal wieder gar nicht weiter gehen mag, hilft fast immer eine Unterbrechung und der gemeinsame Gang in ein Café. Da trinkt man gemeinsam einen Espresso (oder zumindest bis zum Mittagessen) einen Cappuccino, spricht über Fußball…

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